Unsere Bambusfarm

Ziel der Farm

In Ghana sind verschiedene Bambusarten heimisch. Doch nicht jede eignet sich für jede Verwendung. Jede Art hat ihre spezifischen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten.

Deshalb haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Bambusarten für unsere Ziele wirklich geeignet sind. Im Laufe des letzten Jahres haben wir analysiert, recherchiert und uns mit Experten ausgetauscht. Dabei wurde deutlich: Es gibt aktuell keinen lokalen Zugang zu einer grösseren Menge Bambus, die uns zuverlässig mit dem benötigten Rohmaterial versorgen könnte. Genau hier setzen wir nun an.

 

Flächen & Standorte

Aktuell befinden wir uns in der finalen Phase der Landsicherung. Die Flächen, die uns angeboten wurden, sind brach und liegen in einer Region mit idealen klimatischen Bedingungen für den Bambusanbau. Auf dieser Fläche kann genau das entstehen, was wir brauchen: Aufforstung, nachhaltige Nutzung und neue Perspektiven für die Menschen vor Ort.

Dieses Land ist aber nicht selbstverständlich. In vielen Regionen wird Boden durch illegales Oberflächen-Mining zerstört. Böden werden unbrauchbar, Wasser wird vergiftet und Lebensgrundlagen gehen verloren. Wenn wir dieses Land sichern, schützen wir es genau davor.

 

Bambusarten

Wir konzentrieren uns aktuell auf vier Bambusarten, die sich für unsere Ziele besonders eignen:

  • Dendrocalamus asper
  • Bambusa balcooa
  • Guadua angustifolia
  • Bambusa Vulgaris

Diese Auswahl basiert auf ihren Eigenschaften in Bezug auf Stabilität, Wachstum und Verarbeitungsmöglichkeiten.

Anbau & nachhaltige Bewirtschaftung

Unser Ansatz ist es, die gesamte Wertschöpfungskette vor Ort aufzubauen. Deshalb planen wir, nicht nur die Farm, sondern auch Werkstatt, Lager und Infrastruktur direkt auf dem Gelände anzusiedeln.

Kurze Wege reduzieren Transport, sparen Kosten und vermeiden zusätzliche CO₂-Emissionen. Gleichzeitig entstehen auf dem Gelände Unterkünfte für Mitarbeitende und ihre Familien, sodass lange Arbeitswege entfallen.

Eine Farm dieser Größe schafft darüber hinaus echte Perspektiven für die umliegenden Gemeinden. Arbeitsplätze entstehen direkt vor Ort, wirtschaftliche Impulse bleiben in der Region und es wächst ein neues Verständnis für nachhaltige Landnutzung.

Gerade in Regionen, die vom illegalen Oberflächen-Mining betroffen sind, setzen wir damit ein bewusstes Gegenmodell: nachhaltige Nutzung, zum Beispiel in Kombination mit landwirtschaftlichem Anbau wie Mais, statt Zerstörung.

 

Projektstand & Fortschritt

Wir stehen aktuell kurz vor dem Erwerb von Land und schaffen damit die Grundlage für alles, was folgt.
Mit dieser Fläche entsteht ein Ort, der geschützt wird, statt ausgebeutet zu werden. Ein Ort, an dem Natur wachsen darf und gleichzeitig neue wirtschaftliche Perspektiven entstehen.

Dafür brauchen wir Unterstützung.

Mit 25 Euro können 100 m² Land gesichert werden.

100 m², die geschützt bleiben.
100 m², auf denen Bambus in Kombination mit Getreide wächst.
100 m² Zukunft.

Gemeinsam können wir diesen Raum sichern und daraus etwas aufbauen, das langfristig trägt.